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Wer heilt?

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http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37629/Vertebroplastie_bei_Wirbelfrakturen_ein_Placebo.htm

KnochenstrukturDer Placebo-Effekt ist eine beliebte Ausrede, um das "Wunder der Spontanheilung" in eine wissenschaftliche nicht diskutierbare Ecke zu stellen. Die Theorie der Osteoporose besagt, dass die Knochenstrukturen aus verschiedenen Gründen an Dichte und Stabilität verlieren. Eine der vielen angenommenen Ursachen seitens der Hochschuldmedizin ist eine hormonales Ungleichgewicht, vor allem nach den Wechseljahren, eine andere "Osteoporose-Form" sei Folge bösartiger Erkrankungen wie beim "multiplen Myelom".
In beiden Fällen der hier genannten Ursachentheorien gibt es jedoch keine Erklärung für den Effekt, welcher an der "Mayo Clinic" in Rochester entdeckt wurde.
Hier wurde nach einer Placebo-kontrollierten Studie klar, dass es scheinbar nicht die tatsächliche Neukonstruktion von Knochenmasse im Wirbelkörper ist, welche die Symptome lindert und die Knochen stärkt, sondern der Prozess an sich.
Ein nachvollziehbares Erklärungsmodell bietet jedoch die "Neue Medizin", welche von Dr. med. Hamer schon seit 1981 fortlaufend erforscht wird. In Bezug auf die Knochenstrukturen hat Hamer entdeckt, dass hier ein biologischer Konflikt mit dem Inhalt "Ich tauge nichts", ein sogenannter "Selbstwerteinbruch" auslösend für Entmineralisierungen und Strukturveränderungen ist.
Während dieser Konflikt natürlich durch viele Umstände ausgelöst werden kann, scheint er im Falle der Wechseljahre der Frau gehäuft aufzutreten, wenn die hormonalen Veränderungen, der Verlust der Fruchtbarkeit oder das Aufkommen eines neuen Schönheitsideales das subjektive Selbstbild der Frau in Frage stellen.
Kennt man nun diese "Neue Medizin", erklärt sich auch, warum der Prozess der Entmineralisierung, der je nach Intensität und Verteilung als Osteoporose oder Osteolyse bezeichnet wird, nach einer Diagnose oft noch stärker voran zu schreiten scheint. Durch die Aussage "Sie sind krank an dieser Stelle", wird der bereits vorhandene Konflikt "Ich tauge nichts" noch verstärkt und bestätigt und sogar auf eine Stelle fokussiert ("Ich tauge nichts an dieser Stelle").

Wie kann also das vorgetäuschte Einspritzen von Knochenzement in den Wirbelkörper hier zu einer Verbesserung führen?

Die Antwort ist: durch das Durchbrechen des Teufelskreises. Während der Patient vor dem Eingriff noch permanent in dem Gedanken schwebt "Ich tauge nichts an dieser Stelle, ich bin krank", kommt vom behandelnden Arzt die Erlösung im Sinne der Aussage "Danach ist es wieder stabil". Und der Patient, der hier keineswegs einen bewussten Beitrag leistet - bricht aus dem Teufelskreis der wiederkehrenden Bestätigungen des "Ich tauge nichts an dieser Stelle" und tut, was jedes Tier in freier Wildbahn tun würde, weil es nichts von Diagnose und hypnotischer Angst versteht - er regeneriert.
Dass dieser durchaus "normale" Prozess nun in eine wundersame "Spontanheilung" erklärt wird, lässt sich nur dadurch verstehen, dass unsere kulturellen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Glaubenssätze und Betrachtungsweisen, diese "Heilungen" mit solcher Konsequenz verhindert haben, dass jeder Ausbruch aus diesem System als "wundersam" gesehen werden muss.
Zum Nachdenken sollte auch anregen, was als Resumee dieser Entdeckung von den Forschern bedacht wurde:
"Der Orthopäde bezweifelt allerdings, dass die Studien angesichts des verbreiteten Glaubens an seine Wirkung durch die Patienten das sofortige Ende der Vertebroplastie einläuten werden. Ein derartiger Paradigmenwechsel benötigt in der Medizin erfahrungsgemäß eine gewisse Zeit."





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