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596 days ago
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http://www.tagesschau.de/ausland/praeimplantationsdiagnostik100.html
Einen kalten Schauer kann bei manchen Menschen verursachen, was ein Auslandskorrespodent der Tagesschau in Großbritannien aufgeschnappt hat.
Hier werden planmäßig Embryonen getötet, deren genetische Variation nicht in den Rahmen des Verantwortbaren der Reproduktionsmediziner passt. Die Tatsache, dass sich menschliche Chromosomen erst seit wenigen Jahrzehnten bildlich darstellen lassen, was also bedeutet, dass der Zusammenhang zwischen bestimmten Genen und bestimmten Erkrankungen aufgrund des Umstandes, dass es keine generationenübergreifende Beobachtung gibt, alles andere als gesichert ist, scheint hier niemanden zu irritieren.
Stillschweigend wird angenommen, dass bestimmte Säure-Basen-Paare (sog. Gene) zwangsläufig ein Krankheitsrisiko bedeuten, also „schlecht“ oder „schädlich“ sind.
Der nächste Schritt, dass Menschen mit den „beschuldigen Genen“ untersagt wird, sich fortzupflanzen, wäre also nur noch eine juristische Formalität, die wissenschaflichte Glaubenshaltung hierzu ist bereits vorhanden. Auch erfüllt die Handlungsweise der zitieren Wissenschaftler schon jetzt die Begriffsdefinition der Eugenik.
Ob die Zucht einer „Krebs- und Vererbungskrankheitsfreien Rasse“ schon in irgendwelchen Konferenzen diskutiert wird, ist fraglich. Befürchten kann man es.
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596 days ago
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http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34821
Ein weiterer schwerer Schlag trifft eine andere häufig verteidigte, vollkommen übliche und kaum öffentlich diskutierte medizinische Maßname: die Lysetherapie beim Herzinfarkt. Während die Theorie, ein Herzstillstand würde durch den Verschluss einer Koronararterie zustande kommen, schon in aktuellen Lehrbüchern der Medizin widerlegt wird (siehe Newsletter 11/08), hatte sich diese Beobachtung kaum in den medizinischen Alltag herumgesprochen.
Auf Basis der Neuen Medizin nach Dr.Hamer weiß man, dass es mehr als nur einen Herzinfarkt gibt – doch keiner von den Bekannten hat den Verschluss eines Gefäßes zur Ursache – sondern maximal als Symptom. So folgerichtig die Ergebnisse der zitierten Studie also sind, so erscheckend ist auch der Verdacht, der sich ergibt, wenn man den Hergang der Erkenntnisgewinnung betrachtet. So macht es doch den Anschein, als wäre eine Placebo-kontrollierte Studie an Notfallpatienten durchgeführt worden.
Ob jeder dieser Patienten über seine Teilnahme an der Studie aufgeklärt und seinen Willen hierzu mit einer Unterschrift gekennzeichnet hat, wird nicht erwähnt.
Ob die neuen Erkenntnisse einer alten Arbeitshypothese weiter reichen als zu einer Neuauflage der Fachbücher (im Pschyrembel, 260. Auflage wird das Medikament Tenecteplase noch als „Antikoagulans zur Thrombolyse bei akutem Herzinfarkt;“ bezeichnet), bleibt zu hoffen.
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596 days ago
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http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34786
Wer erinnert sich nicht an die großen Werbeaktionen und die öffentlichen Aufforderungen inklusive Zurschaustellung von Seiten einiger Prominenter bezüglich der Darmkrebsvorsorge?
In beinah harmonischen Ritualgesängen wurden die Kernaussagen immer wieder in die Gedächtnisse der Zielgruppe Mensch gebrannt: Krebs entwickle sich über Jahrzehnte und mit Früherkennungsuntersuchungen ließe er sich rechtzeitig erkennen, behandeln und das Überleben von Patient und Zulieferindustrie sichern.
Während sich der Autor im späteren Artikel bereits in die statistische Auswertung der Risikoverhältnisse einer Fallstudie begibt, und dabei der Koloskopie im Falle des rechtsseitigen Dickdarmkarzinoms (Colon ascendes) quasi vollkommene Nutzlosigkeit bescheinigt (Odds Ratio 0,99, Odds Ratio =1 bedeutet Effektlosigkeit), übergeht er dabei eine wichtige Aussage:
„Die Effektivität der Darmkrebsfrüherkennung mittels Koloskopie ist bisher nicht durch randomisierte klinische Studien belegt. In Norwegen ist eine derartige Studie zwar geplant, und in Großbritannien und den USA laufen Studien zur Sigmoidoskopie. Solange deren Ergebnisse nicht vorliegen, besteht nur eine indirekte Evidenz für die Aussage, dass die Darmspiegelung vor einem tödlichen Krebs schützen kann.“
Doch unverhohlen werden weiter die fleißig einstudierten Arbeitshypothesen gepflegt, nach denen ein „Krebs“ Jahrzehnte bräuchte, um sich zu entwickeln und „auszubrechen“, und zum Schluß war höchstwahrscheinlich doch der Patient schuld, weil er die Darmreinigung nicht gut gemacht hat.
Und am Ende kriegt man doch die Kurve:
„Die Studie stellt die Effektivität der Koloskopie nicht infrage.“
Wäre ja auch verheerend.