http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/?sid=522000
Auch dieser Artikel der Ärztezeitung mag Verwirrung auslösen. Nicht weil Kalzium auch für Männer eine knochenstärkende Wirkung haben soll – denn schließlich besteht unser Skelett zu einem Großteil aus dem Mineral zu dessen Aufnahme vor allem Sonnenlicht notwendig ist – sondern dass die verabreichten Tabletten nur 1-1,5% höhere Knochenverdichtungen erreichten als die wirkstofflosen Placebos.
Aus Kenntnis der fünf biologischen Naturgesetze wird diese Neubetrachtung klar:
gemäß dem ontogenetischen Gesetz der Sonderprogramme ist die Reduzierung der Dichte der Knochenstrukturen in erster Linie nicht auf hormonelle oder ernährungsbiologische Aspekte zurückzuführen, sondern auf das Selbstbild des Patienten.
Ist unser biologisches Empfinden „Ich bin schwach, kann das nicht, stehe das nicht durch“, so wird sich der Organismus an diese Richtlinie halten und den Binde-und Stützapparat entmineralisieren, um die Substanzen anderweitig zu nutzen, da ein stabiles Skelett vermeintlich nicht notwendig ist.
Allein die Tatsache, dass man etwas „für sich tut“, in dem man als wirksam oder wichtig geglaubte Substanzen zu sich nimmt, ist hier schon eine Gegenmaßnahme – man geht in die Offensive. Doch für jeden, der die fünf Naturgesetze nicht kennt, werden dies immer Mythen und Wunder bleiben.