Die Kurztherapie
Die Kurztherapie wie wir sie heute kennen wurde maßgeblich von Paul Watzlawick beeinflusst und fußt auf der Idee, dass wir die Welt nicht sehen wie sie ist. Sondern dass wir die Welt so sehen wie wir sind. Das bedeutet, wir fertigen uns stets und fortlaufend innere Modelle der Welt und unserer Wahrnehmung an. Wir verhalten uns so "als ob" die Welt so sei wie wir es glauben.
Im Rahmen meiner Arbeit bedeutet dies vor allem, dass der "biologische Konflikt" nicht aufgrund der "Realität" empfunden wird, sondern aufgrund der inneren Bedingungen und Prämissen, die jeder Mensch in sich trägt. Eine strategische Lösung kann sich also nicht an der von mir interpretierten Realität (meiner Prämissen) orientieren, sondern nur innerhalb der vom Klienten akzeptierten Realität ablaufen.
Diese Kenntnis bedeutet vor allem, dass man wortwörtlich "nichts" über den anderen Menschen weiß und dass selbst die vom Anderen gemachten Äußerungen stets innerhalb seines "Systems" zu verstehen sind.
Strategische Lösungsstrategien in diesem Sinne sind Strategien die innerhalb des Modells der Welt des Klienten möglich sind, jedoch neue Ressourcen und Möglichkeiten erschließen, die vorher noch nicht sichtbar waren.




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